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Seniorenzentrum
eine Spur herzlicher…

Medizinische Betreuung

Allgemein

Das Leitbild Pflege und Betreuung beschreibt die pflege- und betreuungsspezifischen Grundsätze sowie Philosophie unseres Denkens und Handels gegenüber

  • Bewohnern,
  • Mitarbeitenden,
  • Gästen und
  • externen Bezugsgruppen.

Es stellt einen integrierten Bestandteil zum gesamtbetrieblichen Leitbild dar. Ergänzende Unterlagen sind: Hygiene- und Entsorgungsrichtlinien, Beschaffungs- und Materialbewirtschaftungsrichtlinien, Krankenmobiliar- und Pflegeutensilienbewirtschaftungsrichtlinien sowie das Konzept Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. 

Alle Pensionärinnen und Pensionäre betrachten wir als Kunden und Gäste. Der Einfachheit halber verwenden wir in unserem Leitbild für die Bewohnerinnen und Bewohner die Einheitsbezeichnung Bewohner und für das Personal die Einheitsbezeichnung Mitarbeitende.

Pflege- und Betreuungskonzept

Generell

Das Seniorenzentrum Brunnenhof bietet pflegedürftigen Menschen mit Wohnsitz in der Gemeinde oder innerhalb der Region, die keinen eigenen Haushalt mehr führen können oder wollen, und nicht der Spitalpflege oder anderer besonderer Fachpflege bedürfen, ein wohnliches und angenehmes Zuhause. Wir setzen uns für das Recht auf Autonomie sowie für bedarfsgerechte Betreuung und Pflege ein. Der Bewohner soll, seinen Möglichkeiten entsprechend, das eigene Leben so gestalten können, dass es ihm lebens- und bejahenswert erscheint. Durch eine systematische und pragmatische Anwendung unseres Pflege- und Betreuungskonzepts werden Lebenssicht, Lebenswünsche und Lebensrechte unserer Bewohnerschaft beachtet und eine ganzheitliche Sichtweise von Pflege und Betreuung ermöglicht.

Mission

Grundlage für das gesamte Pflegeangebot sind die fünf Funktionen der Pflege, die Kinästhetik und die Validation. Ziel unserer Pflege und Betreuung ist die Unterstützung des Menschen im Erreichen und Erhalten des bestmöglichen Wohlbefindens. Die Pflege sorgt sich um die Gesundheit, der Genesung von Krankheiten und Verletzungen, der Verarbeitung von Auswirkungen und Einschränkungen und um optimale Bedingungen für das Sterben in Frieden.

Pflege und Betreuung sind ein zwischenmenschlicher Prozess. Sie basiert auf Wertschätzung und orientiert sich an den Bedürfnissen des Bewohners. Wir bauen zu allen Bewohnern eine vertrauens- und humorvolle Beziehung auf, die u.a. Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Wir pflegen den Dialog und erfüllen die Wünsche im Rahmen unserer personellen, finanziellen und materiellen Möglichkeiten. Mit Nähe und Distanz zum Bewohner gehen wir bewusst um.

Der Bewohner und seine Angehörigen haben ein natürliches Informations- und Mitspracherecht. Um eine individuelle Pflege gewährleisten zu können, sind uns der Kontakt zu den Angehörigen und Bezugspersonen sowie ihr Einbezug ein bedeutendes Anliegen. Sie können am Alltag des Bewohners teilnehmen und erhalten die nötigen Informationen. Wichtige pflegerische und betreuerische Entscheidungen werden in gemeinsamer Absprache gefällt.

Unser übergeordnetes Ziel ist

  • eine bedarfsorientierte, ressourcengerechte und wirksame Pflege und Betreuung zu garantieren,
  • die erbrachten Leistungen transparent auszuweisen und zu kommunizieren,
  • die Grundleistungen für Wohnen und Ernährung von den Pflege- und Betreuungsleistungen klar abzugrenzen,
  • den Anforderungen des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) und der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) Rechnung zu tragen.

Konzeptuelle Schwerpunkte

Im Brunnenhof pflegen, betreuen und begleiten wir leicht bis schwer pflegebedürftige sowie desorientierte, verwirrte und demente Menschen im Rahmen der Langzeitpflege.

Struktur und Prozesse

Das BESA Einstufungssystem ist ein umfassendes System zur Bewohnerbeurteilung, Pflegeplanung, Qualitätssicherung und Kostensteuerung im stationären Langzeitbereich. Es findet eine Eintritts-, halbjährliche und jährliche vollständige Besa- Beurteilung statt. Bei signifikanter     Statusveränderung erfolgt ebenfalls eine Neubeurteilung.

Unser Schwerpunkt liegt primär in der Ausübung unserer Pflege- und Betreuungsrolle gegenüber unseren Bewohnern. Im Kern sind dies die folgenden Teilbereiche:

  • Bedarfsklärung, Erkennen der Ressourcen und Probleme,
  • Festlegen der Zielvereinbarung,
  • Ableiten und Planen der Pflegemassnahmen bzw. Pflegeplanung,
  • Durchführen der Pflege, Betreuung und Aktivierung,
  • Dokumentieren der Pflege- und Betreuungsleistungen,
  • Beurteilung der Wirkung bzw. Zielerreichung,
  • Stetige Qualitätsförderung

Durchgängigkeit im Pflegeprozess

Unsere Pflege- und Betreuungsleistungen werden nach BESA erfasst. BESA ist von der Bedarfsklärung bis zur Leistungsverrechnung durchgängig. So können die verrechneten Pflegeleistungen dank Pflegeplanung, Zielvereinbarung und Resultaten der Ressourcenklärung lückenlos nachgewiesen werden. Die erbrachten und verrechneten Leistungen sind im Pflegeauftrag enthalten, die einem Pflegeziel zugeordnet sind, welches einen Pflegebedarf abdeckt. Der Pflegebedarf wiederum ist eine Teilmenge der individuellen Ressourcensituation.

Aktivierung

Hauptziel unserer Aktivierung ist es, den Bewohner möglichst individuell zu betreuen, seine Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und ihn weitestgehend vor Langweile und Passivität sowie Resignation zu bewahren. Mit Aktivierung möchten wir die vorhandenen körperlichen, sozialen, emotionalen und geistigen Ressourcen durch gezielte Massnahmen und Mittel erhalten und fördern. Mit musisch-geselligen und geistigen Tätigkeiten, Aktivitäten des täglichen Lebens, motorischen Bewegungen sowie handwerkliches und gestalterischen Arbeiten und Beschäftigen bieten wir eine zielgerichtete, ressourcenorientierte und den Bedürfnissen des Bewohners angepasste und abwechslungsreiches therapeutisches Angebot. Wir akzeptieren aber auch das Bedürfnis des Bewohners nach Ruhe, Alleinsein und Nichtstun.

Ärztlicher Dienst

Die Bewohner haben grundsätzlich freie Arztwahl. In der Regel kontaktieren die Ärzte ihre Patienten mit regelmässigen oder sporadischen Visiten. Müssen nach ärztlicher Verordnung interne oder externe medizinische Infrastrukturen wie beispielsweise Physio-, Ergo-, oder Logopädietherapien zugezogen werden, so sind wir bestrebt dem Bewohner den Zugang zu ermöglichen. Sollten der Bewohner oder seine Angehörigen nicht in der Lage sein diese Therapien zu organisieren, übernimmt der Pflegedienst diese Aufgabe. Das Pflegepersonal steht nur im Notfall als Begleitung zur Verfügung. Wünscht ein Bewohner einen Arztwechsel, so kann er dies zusammen mit seinen Angehörigen jederzeit selbst organisieren.

Ergänzend steht der Bewohnerschaft, dem Pflegekader und der Zentrumsleitung ein selbstständig tätiger Allgemeinmediziner als so genannter Zentrumsarzt zur Verfügung. Unter anderem berät er das Pflegekader in medizinischen Fragen, trägt die Verantwortung für den Umfang mit Betäubungsmitteln, übernimmt die Mediation bei Unstimmigkeiten zwischen Hausärzten und Pflegekader und/oder Zentrumsleitung, ordnet medizinische und organisatorische Massnahmen bei speziellen Ereignissen an, welche die Bewohner und/oder die Mitarbeitenden betreffen.

Medikamentenverwaltung

Die Verantwortlichkeit und Kontrolle für die Medikamentenbewirtschaftung obliegt der Stationsleitung und die Gesamtverantwortung bei der Pflegedienstleitung. Alle Medikamente der Bewohner sowie unsere Reservemedikamente werden im verschliessbaren Medikamentenschrank oder Kühlschrank in persönlich beschrifteten Medikamentenboxen im Stationszimmer gelagert.

Alle Medikamentenschränke können einzig vom Pflegefachpersonal aufgeschlossen bzw. geöffnet werden. Die Betäubungsmittel werden ebenfalls im Medikamentenschrank, jedoch in einem separaten und zusätzlich abschliessbaren Abteil aufbewahrt. Alle Ein- und Ausgaben werden mit Bezugsdatum, Bezugszeit, Bezugsnehmer und Visum Fachperson dokumentiert.

Die Bestellung der Bewohnermedikamente erfolgt in der Regel alle 14 Tage beim zuständigen Hausarzt. Die Reservemedikamente werden beim Hauptlieferanten direkt durch den Betrieb vorgenommen. Der Zentrumsarzt bewilligt vorgängig etwaige heikle Reservemedikamente. 

Das Bereitstellen, Richten und Kontrollieren der Medikamente erfolgt täglich. Das Richten und Kontrollieren wird von unterschiedlichen Personen vorgenommen. Die Abgabe erfolgt täglich zu den verordneten Zeiten durch das Pflegefachpersonal. Alle Medikamente werden durch den Hauptlieferanten sowie Apotheken entsorgt.

Sterbegleitung und Todesfall

Die Mitarbeitenden handeln nach Palliativen Grundsätzen. Sie achten auf eine individuelle, ganzheitliche Betreuung und unterstützen ein würdevolles Sterben.

Wir berücksichtigen die Wünsche des Bewohners und gegebenenfalls seiner Angehörigen und machen schon kurz nach Eintritt auf die Möglichkeit einer schriftlich dokumentieren Patientenverfügung aufmerksam. Die nächsten Angehörigen werden soweit gewünscht und unseres Ressourcen entsprechend in den Prozess miteinbezogen.  

Jede direkte Sterbehilfe ist gemäss Strafgesetzbuch verboten. Es ist dem Personal untersagt, als Täter, Anstifter oder Gehilfe Beihilfe zu leisten. Den Bewohnern wird empfohlen, beim Eintritt für Fragen der Sterbehilfe und -begleitung eine schriftliche Patientenverfügung zu erlassen. Diese Verfügung wird von der Zentrumsleitung und Leitung Pflegedienst gemeinsam respektiert, wenn sie vom Bewohner in voller Urteilsfähigkeit erlassen worden ist.

Nach dem Ableben bieten wir den Angehörigen die Möglichkeit im Zimmer des Verstorbenen gleichentags Abschied zu nehmen.

Freiheit und freiheitsbeschränkende Massnahmen

Jede Anwendung einer freiheitsbeschränkenden Massnahme stellt einen Eingriff in die persönliche Freiheit jedes Menschen dar. Deshalb müssen die folgenden Bedingungen komplementär erfüllt sein:

  • Das Verhalten der betroffenen Person gefährdet die eigene und/oder fremde Gesundheit oder deren Ruhe und Wohlbefinden in hohem Ausmass.
  • Das beobachtete Verhalten ist nicht auf behebbare Ursachen wie Schmerzen, Nebenwirkungen von Medikamenten etc. zurückzuführen.
  • Andere, die persönliche Freiheit weniger beeinträchtigende Massnahmen, haben versagt oder sind nicht möglich.
  • Eine freiheitsbeschränkende Massnahme darf nur mit Zustimmung, d.h. Erklärung über Zweck, Art und Dauer der Massnahme, der betroffenen Person bzw. bei deren Urteilsunfähigkeit mit Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters oder allenfalls enge Vertrauensperson ergriffen werden. 
  • Beschlussfassung wird mit Zweck, Dauer und Art der Massnahme in der Pflegedokumentation erfasst.
  • Es wird eine regelmässige und kritische Neubeurteilung der Massnahme vorgenommen.

Personal

Das Pflegepersonal setzt sich aus Fach- und Assistenzpersonal mit breiter Erfahrung sowohl in der Akut- als auch Langzeitpflege zusammen. Die Mitarbeitenden werden in allen Teilbereichen des Pflegedienstes eingeführt. Dadurch ist sichergestellt, dass geplante und ungeplante Abwesenheiten personell abgedeckt werden können. Sämtliche Aktivitäten werden mittels Tages- und Monatseinsatzplänen koordiniert und kommuniziert.

Mittels gesamtbetrieblicher und individueller Aus- und Weiterbildung fördern wir gezielt die notwendigen fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen. Wir bieten Pflegepraktikums- und Pflegeausbildungsstellen sowie Kurzpraktikas für den Grundpflegekurs SRK an. Auch sind uns die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz ein wichtiges Anliegen. 

Die intra- und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist geprägt durch gegenseitigen Respekt. Wir sind alle verantwortlich für ein gutes Arbeitsklima. Dies bedingt Motivation, Bereitschaft zu Veränderung, Zuverlässigkeit, aktives Mitdenken, Ehrlichkeit und Kritikfähigkeit. Durch positive und aufbauende Rückmeldungen sorgen wir für Erfolgserlebnisse.

Wir sind uns bewusst, dass jeder Bereich eine wichtige, zum Wohl des Bewohners dienende Aufgabe hat.

Infrastrukturelle Schwerpunkte

Der Brunnenhof verfügt über 48 Bewohnerzimmer, die alle als Einerzimmer mit integrierter Nasszelle konzipiert wurden. Sie verfügen über eine Bruttowohnfläche von ca. 26 m2. Das elektrisch bedienbare Pflegebett sowie die Bewohnerrufanlage in der Nasszelle, am Pflegebett und Telefonapparat sind auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen ausgerichtet.

Der Bewohnerschaft stehen auf jeder Etage sowohl auf der Ost- als auch Westseite grosszügige, lichtdurchflutete Aufenthaltszonen zur Verfügung, die mit diversen Sitzgelegenheiten zum Lesen, Spielen, Radiohören, Fernsehschauen oder ganz einfach zum Verweilen und Dösen einladen sowie umfassende Koch- und Backgelegenheiten. Die überdachten Terrassen bieten eine wunderschöne Aussicht auf die Parkanlage und die benachbarten Gemeinden. 

Im Erd- und Untergeschoss stehen drei separat bewirtschaftbare Aktionsräume für bewohnerspezifischen Aktivitäten und Anlässen sowie eine Kappelle als Andachtsraum zur Verfügung.

Das Stationszimmer befindet sich übersichtlich in der Mitte des Ost- und Westtraktes. Es ist Administrations- und Kommunikationszentrale der Pflegemitarbeitenden. Bewohnerrufe werden audiovisuell sowohl am Eingang des Bewohnerzimmers also auch zentral im Stationszimmer angezeigt sowie ergänzend über Funk ans Pflegemobiltelefon.

Das Büro der Pflegedienstleitung ist an die Verwaltungsräumlichkeiten der Zentrumsleitung und des Sekretariats unmittelbar angeschlossen und ermöglicht eine effiziente Teamarbeit.

Pflege- und Betreuungsdokumentation

Die Pflege, Betreuung und Aktivierung des Bewohners wird vom Pflegepersonal sachlich und neutral in einer elektronischen Dokumentation festgehalten, die auch Sturz-, Schmerz- und Wundprotokolle sowie die Medikamenten- und Therapiekontrolle umfasst.

Anhand Eintrittsgespräch, Assessments (Eigenbild) sowie Beobachtungen (Fremdbild) nach
BESA wird im Team das Pflegeziel festgelegt und eine umfassende und bedarfsgerechte Pflegeplanung abgeleitet. Die Probleme und Ressourcen werden im System erfasst und ausgewertet. Hierfür stehen uns sowohl standardisierte als auch individuelle Pflegeplanungsinstrumente auf digitaler Basis zur Verfügung.

Die relevanten pflegerischen Leistungen sowie die aktuelle Ausgangslage werden nach Erbringung mit Kurzeintragungen in der Pflegedokumentation festgehalten. Dabei werden die geplanten Massnahmen direkt in den Leistungsnachweis übernommen. Eine Quittierung aller Leistungen als erledigt oder unerledigt, was einer Begründung bedarf, ermöglicht uns den vollständigen Nachweis für die Stationsleitung und Pflegedienstleitung sowie externe Kontrollorgane.

Durch die Zielüberprüfung, welche bereits in den Stammdaten hinterlegt ist, oder die wir bei der Planung terminlich neu definieren, beurteilen wir Effizienz und Erfolg der durchgeführten Massnahmen. Durch die integrierte automatische Verknüpfung zur Terminverwaltung werden uns alle anfallenden Zielüberprüfungen zeitgerecht angezeigt. Notwendige Änderungen bei gleich bleibender Problemdefinition können ganz einfach innerhalb der bereits erhobenen Pflegeplanung durchgeführt werden.

Über Schnittstellen zu BESA importieren wir bereits erhobene Daten aus diesen Systemen und können so einfach und schnell weiterführende Planungen durchführen.

Beim mündlichen Rapport orientieren wir beim Dienstwechsel über besondere Vorkommnisse und relevante, anstehende Aufgaben.

Personendaten sind durch angemessene technische und organisatorische Massnahmen geschützt und das Personal untersteht auch über den Austrittstag hinaus einer strikten Schweigepflicht.

Sowohl die Bewohner als auch die dazu bestimmten Angehörigen haben jederzeit ein Einsichtrecht in unsere Dokumentation.  

Abgrenzung

Das Seniorenzentrum Brunnenhof ist für Menschen mit unten stehenden Beeinträchtigungen nur bedingt, d.h. nur nach sorgfältiger und eingehender Abklärung geeignet:

  • Gewalt mit Selbst- und/oder Fremdgefährdung
  • Sucht
  • Geistige Behinderung
  • Psychotische Erkrankungen
  • Tumorerkrankungen

Im Laufe des Heimaufenthaltes können Pflege- und Betreuungsbedürfnisse auftreten, mit denen wir wie folgt umgehen:

  • Menschen mit Schmerzen

Wir nehmen den Menschen mit Schmerzen als Einheit, d.h. mit Körper, Geist und Seele wahr. Schmerz ist weder sicht- noch greifbar und daher etwas sehr Subjektives. Wir verlassen uns deshalb besonders auf die Aussagen des Bewohners und berücksichtigen falls angebracht seine Wünsche. Die Planung für das Schmerzmanagement orientiert sich an der persönlichen Schmerzsymptomatik. Wir handeln nach ärztlicher Verordnung rasch und kompetent und dokumentieren mit separaten Schmerzprotokollen.

  • Menschen mit psychischen Problemen

Bei psychischen Erkrankungen, mit denen wir neu konfrontiert sind, kontaktieren wir den sozialpsychiatrischen Dienst. Psychiater, Psychologen und übriges Fachpersonal unterstützten uns in der Folge und führen auch regelmässig Fallgespräche mit den Pflegemitarbeitenden. Der Austausch zwischen Konsilliararzt bzw. Psychiater und Hausarzt findet direkt statt.

Einzigartigkeit

  • Unsere konzeptionellen und infrastrukturellen Schwerpunkte orientieren sich in aussergewöhnlicher Weise an den heutigen Bedürfnissen und Wünschen von Pflegebedürftigen.
  • Unsere Bewohner und die Pflegenden schätzen gleichermassen die grosszügige und moderne Architektur des Seniorenzentrums. Die Einerzimmer lassen eine grösstmögliche Privatsphäre und eine individuelle Pflege und Betreuung zu.
  • Unsere Einzel- und Gruppenbetreuung sowie Aktivierung wird durch unser kulturelles Angebot mit Ausflügen und Unterhaltung sowie künstlerischen Darbietungen abgerundet.
  • Unsere digital geführte Pflegesoftware unterstützt die Mitarbeitenden in administrativen Belangen bei der Pflegebedarfsabklärung, Massnahmenplanung und Dokumentation sowie dem Leistungsnachweis. Aufgrund der servergestützten IT-Lösung sind alle Daten aktuell sowie jederzeit und an allen Datenterminals verfügbar.
  • Vor allem steht bei uns aber die Herzlichkeit im Vordergrund. Wir begegnen allen respektvoll, tolerant und freundlich.
  • Es ist uns ein Anliegen, dass sich Bewohner, Mitarbeitende und Gäste bei uns wohl fühlen. Beschwerden werden gezielt als Chance wahrgenommen. Wir nehmen alle Beschwerden ernst und erörtern sie ohne Verzug. Wir sind uns bewusst, dass Fehler menschlich sind und wo angebracht, entschuldigen wir uns freundlich und überreichen ein kleines Präsent.